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Kontrakturprophylaxe
Kontrakturprophylaxe umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Gelenkkontrakturen, d. h. bleibenden Bewegungseinschränkungen durch Muskel- und Bindegewebsverkürzungen infolge von Immobilität. Typisch betroffen sind Hüft-, Knie- und Schultergelenke. Maßnahmen umfassen: regelmäßige aktive und passive Bewegungsübungen (Physiotherapie), Lagerungshilfsmittel (z. B. Lagerungskissen, Schienen), Förderung der Eigenmobilisation sowie sorgfältige Positionierung im Bett oder Rollstuhl. Kontrakturprophylaxe ist Teil des aktivierenden Pflegekonzepts und besonders wichtig nach Schlaganfall, Parkinson oder bei Bettlägerigkeit.
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