
So nutzen Sie unsere Pflege-Tools richtig – Schritt für Schritt
Pflege beginnt selten mit einer klaren Antwort. Meist stehen zuerst Fragen im Raum: Reicht die Unterstützung im Alltag noch aus? Besteht Anspruch auf einen Pflegegrad? Und welche Leistungen stehen tatsächlich zur Verfügung?
Unsere drei kostenlosen Tools greifen genau hier ineinander und begleiten Sie vom ersten Überblick bis zur konkreten Leistungsplanung.

Der beste Einstieg: das Pflegetagebuch
Bevor Sie den Pflegegradrechner nutzen, empfiehlt es sich, zunächst das Pflegetagebuch zu verwenden. Dort halten Sie typische Alltagssituationen fest – etwa Unterstützung bei Körperpflege, Mobilität, Orientierung oder Haushaltsführung.
Diese Beobachtungen bilden später die Grundlage der Pflegebegutachtung. Wenn Sie die Punkte anschließend im Pflegegradrechner Schritt für Schritt durchgehen, entsteht eine deutlich realistischere Einschätzung. Statt zu schätzen, arbeiten Sie mit echten Alltagssituationen. Jeder Punkt aus der folgenden Begutachtung ist hier detailliert erklärt.

Weiter zur Einschätzung: der Pflegegradrechner
Mit den Einträgen aus dem Pflegetagebuch lässt sich der Pflegegradrechner fachlich präziser nutzen. Die Fragen orientieren sich an den Modulen der offiziellen Begutachtung. Am Endeerhalten Sie ein automatisch berechnetes Ergebnis zu Pflegegrad. So erhalten Sie eine erste Orientierung, ob ein- und welcher Pflegegrad wahrscheinlich ist und wo Unterstützungsbedarf besonders sichtbar wird.
Der Rechner ersetzt keine Begutachtung, hilft aber dabei, vorbereitet und sicher in den Antrag oder die Beratung zu gehen.

Wenn der Pflegegrad bereits besteht: der Pflegegeldrechner
Viele Menschen wissen nach der Einstufung nicht genau, wie sich ihre Leistungen zusammensetzen. Wird ein Pflegedienst genutzt oder zusätzlich eine Alltagsbegleitung eingesetzt, verändert sich meist die Höhe des ausgezahlten Pflegegeldes.
Der Pflegegeldrechner zeigt, welcher Betrag zur Verfügung steht und was voraussichtlich noch ausgezahlt wird, nachdem Sachleistungen genutzt wurden. Ebenso zeigt er alternative Leistungen an, von denen Sie womöglich noch nichts wissen. So entsteht Transparenz darüber, welche finanziellen Spielräume tatsächlich bestehen.


