Pflegedienst nach Krankenhausaufenthalt
- SalusMAX

- 16. März
- 5 Min. Lesezeit
Nach einem Krankenhausaufenthalt steht oft eine Herausforderung an: Die häusliche Versorgung muss schnell organisiert werden. Krankenhäuser entlassen Patienten, sobald der medizinische Zustand es erlaubt. Das bedeutet, dass die Versorgung zu Hause meist innerhalb weniger Tage bereitstehen muss. Hier setzt das Entlassmanagement an, das Krankenhäuser verpflichtend anbieten. Doch in der Praxis stoßen Patienten und Angehörige oft an Grenzen. SalusMAX bietet in Düsseldorf eine Orientierung, um die Anschlussversorgung sicher und schnell zu organisieren.

Entlassmanagement im Krankenhaus
Jedes Krankenhaus in Deutschland ist verpflichtet, ein Entlassmanagement anzubieten. Das bedeutet konkret:
Die Entlassung muss rechtzeitig geplant und kommuniziert werden, damit Patienten und Angehörige sich gut zuhause versorgt wissen.
Das Krankenhaus stellt Verordnungen für häusliche Krankenpflege, Hilfsmittel und weitere Unterstützung aus, um eine Überbrückungsversorgung sicherzustellen.
Bei Bedarf organisiert das Krankenhaus die Versorgung über Pflegedienste, Reha-Einrichtungen oder Kurzzeitpflege.
Es kann einen Pflegegrad als Eilantrag beantragen, wenn noch keiner vorliegt. Dieser Antrag wird in der Regel innerhalb von sieben Tagen beschieden.
Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt nicht ohne Unterstützung dastehen. In der Realität sind die Sozialdienste der Krankenhäuser oft stark ausgelastet, und die Kommunikation kann als schwierig wahrgenommen werden. Hier kann SalusMAX als externe Koordinationsstelle unterstützen.
Warum die häusliche Versorgung schnell stehen muss
Krankenhäuser entlassen Patienten, sobald der medizinische Zustand es erlaubt. Das bedeutet, dass die häusliche Versorgung oft innerhalb kürzester Zeit zur Entlassung bereitstehen muss. Fehlt diese Versorgung, drohen Komplikationen, erneute Krankenhausaufenthalte oder eine Überforderung der Angehörigen.
Die häusliche Versorgung umfasst z.B.:
Pflegedienstleistungen wie Grundpflege und Behandlungspflege
Bereitstellung und Anpassung von Hilfsmitteln (z. B. Rollstuhl, Pflegebett)
Verordnungen und Anträge bei der Pflegekasse oder Krankenkasse
Organisation von Reha-Maßnahmen oder Kurzzeitpflege, falls notwendig
usw.
SalusMAX übernimmt die weitere komplexe Koordination und Beratung, aber erst sobald die Menschen wieder zuhause sind, damit Mensch und Familie nicht allein gelassen werden.
Wie SalusMAX die Versorgung organisiert
SalusMAX kann die Versorgung organisieren, sobald der Mensch wieder in der ambulanten Situation verweilt. Dabei übernimmt SalusMAX folgende Aufgaben:
Koordination des Pflegedienstes: Auswahl und Organisation eines passenden Pflegedienstes, der die individuellen Bedürfnisse des Patienten abdeckt und Kapazitäten hat.
Hilfsmittelversorgung: Beantragung und Bereitstellung notwendiger Hilfsmittel, damit der Mensch zu Hause gut versorgt ist.
Verordnungen und Anträge: Anstoßen von Verordnungen durch den Pflegedienst- für häusliche Krankenpflege, Unterstützung und Ausstellung von Empfehlungen zu technischen Hilfsmitteln und Pflegegrad-Anträgen.
Kommunikation mit allen Beteiligten: SalusMAX sorgt für den Informationsfluss zwischen Pflegedienst, Ärzten und Familie, damit niemand den Überblick verliert.
Dadurch wird die Versorgung schnell, sicher und ohne unnötigen Stress für die Angehörigen gewährleistet.
Schritt-für-Schritt Anleitung für die Zeit im Krankenhaus
Um die Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt optimal vorzubereiten, sollten Patienten und Angehörige folgende Schritte beachten:
Schritt 1 – Entlasstermin frühzeitig klären
Fragen Sie den behandelnden Arzt oder den Sozialdienst des Krankenhauses:
Wann ist die voraussichtliche Entlassung?
Wurde bereits ein Pflegedienst gefunden?
Welche Verordnungen werden ausgestellt?
Wird ein Pflegegrad oder eine Höherstufung empfohlen oder per Eilantrag beantragt?
Je früher diese Fragen geklärt sind, desto besser kann die Anschlussversorgung geplant werden.
Schritt 2 – Pflegegrad prüfen oder beantragen
Wenn noch kein Pflegegrad vorliegt oder der bisherige Pflegegrad nicht mehr ausreicht, sollte jetzt sofort ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Der Eilantrag kann über den Sozialdienst eingereicht werden, und die Leistungen beginnen ab Antragstellung.
TIPP: Ein Eilantrag auf Pflegegrad kann nur gestellt werden, wenn:
noch kein Pflegegrad besteht
lediglich Pflegegrad 1 besteht
Schritt 3 – SalusMAX kontaktieren
Sobald der Entlasstermin feststeht, empfiehlt es sich, SalusMAX zu kontaktieren. Das Team kann, nach Eintreffen zuhause, umgehend zu einem kostenfreien Beratungseinsatz und/oder zu einem kostenfreien Pflegecoaching (z.B. im Umgang mit Hilfsmitteln) zu Ihnen nachhause kommen. So vermeiden Sie, dass Sie oder Ihre Familie den Überblick verlieren.
Beispiele aus der Praxis
Eine Patientin aus Düsseldorf wurde nach einer Operation entlassen. Der Sozialdienst des Krankenhauses konnte alle notwendigen Schritte rechtzeitig erledigen. SalusMAX übernahm das Pflegecoaching für die Angehörigen im häuslichen Umfeld, im Umgang mit dem Toilettenstuhl, dem Pflegebett und dem Badewannenlifter. So konnten die pflegenden Angehörigen sicher mit den Hilfsmitteln umgehen.
Ein anderer Fall betraf einen älteren Herrn, der nach einem Schlaganfall kurzfristig eine Kurzzeitpflege benötigte. Der Sozialdienst koordinierte die Aufnahme in eine geeignete Einrichtung und stellte sicher, dass alle Verordnungen und Anträge rechtzeitig vorlagen.
Im Anschluss half SalusMAX dabei das Wohnumfeld zu verbessern und einen Pflegedienst zu finden. Der Herr konnte nach der Kurzzeitpflege wieder in seinem gewohnten Umfeld verweilen.
Diese Beispiele zeigen, wie wichtig eine schnelle und professionelle Koordination ist.
Tipps für Angehörige
Sprechen Sie frühzeitig mit dem Sozialdienst im Krankenhaus und klären Sie den Entlasstermin.
Informieren Sie sich über den Pflegegrad und beantragen Sie ihn gegebenenfalls sofort.
Nutzen Sie externe Unterstützung, sobald sie wieder zuhause sind, wie SalusMAX, um die Versorgung sicherzustellen.
Halten Sie alle wichtigen Dokumente und Verordnungen griffbereit.
Bleiben Sie im Austausch mit Pflegedienst und Ärzten, um Veränderungen schnell zu erkennen.
Checkliste: Was sofort nach dem Krankenhausaufenthalt erledigt werden muss
· [ ] Entlasstermin beim Sozialdienst des Krankenhauses erfragen
· [ ] Pflegegrad beantragen lassen (ggf. Eilantrag), oder Höherstufung einleiten
· [ ] SalusMAX schon für zuhause kontaktieren
· [ ] Pflegedienst für Anschlusspflege organisieren lassen
· [ ] Verordnung für häusliche Krankenpflege sichern
· [ ] Hilfsmittel bestellen lassen (z.B. Pflegebett, Rollator, Badehilfen)
· [ ] Wohnumfeld prüfen: Treppenlift, Badumbau, Stolperfallen entfernen, Haltegriffe ggf. anbringen lassen
· [ ] Pflege zuhause gesichert? Kurzzeitpflege als Übergangslösung prüfen wenn nötig
· [ ] Angehörige informieren und Aufgaben verteilen
· [ ] Hausarzt über Entlassung informieren -- Folgetermin vereinbaren
Warum SalusMAX -- die schnelle Lösung
SalusMAX hat sich auf die schnelle Versorgungsorganisation in allen Lebenslagen spezialisiert. Unser Anspruch: Ein vollständiger Maßnahmenplan mit anschließendem Versorgungsplan steht innerhalb kürzester Zeit.
Das schließt ein:
· Pflegedienst-Vermittlung in Ihrem Stadtteil
· Koordination von Hilfsmitteln und Verordnungen
· Beantragung oder Höherstufung des Pflegegrades
· Anleitung der Angehörigen
· Auf Wunsch: kultursensible Berücksichtigung religiöser Anforderungen
· uvm.
Fazit
Die Organisation der häuslichen Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die oft unter Zeitdruck steht. Das Entlassmanagement schafft wichtige Rahmenbedingungen. Die praktische Umsetzung ist für Familien nicht immer einfach. SalusMAX bietet eine verlässliche Unterstützung. Wir entlasten Pflegebedürftige und Angehörige und sorgen für eine sichere Versorgung zu Hause.
FAQ
Kann das Krankenhaus entlassen bevor die Pflege zu Hause organisiert ist?
Das Krankenhaus darf entlassen, sobald der medizinische Bedarf für die stationäre Behandlung entfallen ist. Es muss aber sicherstellen, dass die Anschlussversorgung geplant und organisiert ist. Wenn Sie das Gefühl haben, zu früh entlassen zu werden: sprechen Sie den Sozialdienst an und klären die individuelle Versorgungssituation.
Was ist häusliche Krankenpflege und wer zahlt das?
Häusliche Krankenpflege umfasst Behandlungspflege -- z.B. Medikamentengabe, Wundversorgung, Injektionen. Sie wird von der Krankenversicherung (nicht der Pflegekasse) bezahlt und braucht eine ärztliche Verordnung.
Wie schnell kann SalusMAX einen Pflegedienst organisieren?
In der Regel innerhalb kürzester Zeit. -- kontaktieren Sie uns direkt.
Was wenn noch kein Pflegegrad vorliegt?
Antrag sofort stellen lassen. Die Begutachtung kann im Krankenhaus innerhalb von fünf Werktagen beschieden werden. Kurzzeitpflege kann ab Pflegegrad 2 in Anspruch genommen werden.
Kann SalusMAX auch mit dem Krankenhaus-Sozialdienst zusammenarbeiten?
Ja. SalusMAX koordiniert auf Wunsch direkt mit dem Sozialdienst des Krankenhauses und hilft bei der externen Versorgungsorganisation.







Kommentare